
von Heinrich Böll · Bertelsmann · tapa dura · ISBN 9783462022148

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«Der Engel schwieg» ist Heinrich Bölls Roman über das Nachkriegsdeutschland, erschienen bei Bertelsmann 1992 (211 Seiten, auf Deutsch).
Zwischen 1949 und 1951 geschrieben, erzählt er die Rückkehr eines desertierten Soldaten in eine zerstörte deutsche Stadt nach der Kapitulation vom 8. Mai 1945. Ohne Zuhause und Papiere durchstreift er die Trümmer auf der Suche nach Brot und Unterkunft und begegnet sowohl Gesten der Menschlichkeit als auch der Härte des Eigennutzes und der christlichen Doppelmoral. Inmitten des Elends entsteht eine zurückhaltende Liebesgeschichte, passend zur Generation, die ohne Illusionen aus dem Krieg zurückkehrt. Der Roman ist auch die Wurzel der großen Themen, die Bölls gesamtes späteres Werk prägen sollten.
Posthumes Werk, erstmals 1992 veröffentlicht, vier Jahrzehnte nach seiner Entstehung. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag.
Empfohlen für Leser deutscher Literatur des 20. Jahrhunderts und für alle, die sich Heinrich Böll zum ersten Mal nähern, denn er enthält die wesentlichen Schlüssel seiner Erzählkunst.

Heinrich Theodor Böll war ein deutscher Schriftsteller. Er gilt als einer der bedeutendsten Autoren der Nachkriegszeit.
