
von Mario Vargas Llosa · Alfaguara · tapa dura · ISBN 9788420467962

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«La fiesta del chivo» ist der historische Roman von Mario Vargas Llosa, erschienen bei Alfaguara in gebundener Ausgabe (520 Seiten, auf Spanisch).
Nach Jahrzehnten im Exil kehrt Urania Cabral nach Santo Domingo zurück; parallel führt die Erzählung zurück ins Jahr 1961, als die dominikanische Hauptstadt noch Ciudad Trujillo hieß und Rafael Leónidas Trujillo, der Chivo, absolut herrschte. Mehrere Stimmen rekonstruieren den Niedergang der Diktatur, die Verstrickungen und die Angst, die die Gesellschaft beherrschte.
Ursprünglich 2000 veröffentlicht, stammt diese Alfaguara-Ausgabe aus dem Jahr 2005. Das Werk wurde 2003 für den Independent Foreign Fiction Prize und den Dublin Literary Award nominiert.
Für Leser historischer Romane und hispanoamerikanischer Erzählliteratur sowie für alle, die das Werk von Mario Vargas Llosa, Nobelpreisträger für Literatur 2010, verfolgen.

Jorge Mario Pedro Vargas Llosa [ˈmaɾjo ˈβaɾɣas ˈʎosa] war ein peruanischer Schriftsteller, Politiker und Journalist, der seit 1993 auch die spanische Staatsbürgerschaft besaß. Er war einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten. In den 1980er Jahren engagierte sich Vargas Llosa aktiv in der peruanischen Politik und wurde Vorsitzender einer neuen liberalen Partei. 1990 bewarb er sich als Kandidat eines Wahlbündnisses um das Amt des peruanischen Staatspräsidenten und galt lange als Favorit, verlor dann aber die Stichwahl gegen Alberto Fujimori. Vargas Llosa wurde im Dezember 2010 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Im Februar 2023 wurde Vargas Llosa als erster nicht französisch schreibender Autor in die Académie française aufgenommen.
