
von Mario Vargas Llosa · ALFAGUARA · tapa blanda · ISBN 9788420431994

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«La llamada de la tribu» ist der autobiografische Essay von Mario Vargas Llosa, erschienen bei Alfaguara als Taschenbuch (320 Seiten, auf Spanisch).
Mario Vargas Llosa blickt nicht auf seine Erlebnisse zurück, sondern auf die Lektüren, die sein Denken über ein halbes Jahrhundert geprägt haben. Nach der Enttäuschung mit der Kubanischen Revolution und Jean-Paul Sartre würdigt Vargas Llosa liberale Denker wie Smith, Hayek und Popper und verteidigt das Individuum gegenüber der Stammesgemeinschaft sowie die Meinungsfreiheit als Säule der Demokratie.
Mario Vargas Llosa ist Nobelpreisträger für Literatur 2010; das Werk gehört zur Hispánica-Reihe von Alfaguara und erschien im März 2018.
Richtet sich an Interessierte an der Geschichte politischer Ideen, liberalem Denken und dem intellektuellen Werdegang von Mario Vargas Llosa.

Jorge Mario Pedro Vargas Llosa [ˈmaɾjo ˈβaɾɣas ˈʎosa] war ein peruanischer Schriftsteller, Politiker und Journalist, der seit 1993 auch die spanische Staatsbürgerschaft besaß. Er war einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten. In den 1980er Jahren engagierte sich Vargas Llosa aktiv in der peruanischen Politik und wurde Vorsitzender einer neuen liberalen Partei. 1990 bewarb er sich als Kandidat eines Wahlbündnisses um das Amt des peruanischen Staatspräsidenten und galt lange als Favorit, verlor dann aber die Stichwahl gegen Alberto Fujimori. Vargas Llosa wurde im Dezember 2010 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Im Februar 2023 wurde Vargas Llosa als erster nicht französisch schreibender Autor in die Académie française aufgenommen.
