
von Mario Vargas Llosa · Tapa blanda · ISBN 9788490626191
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«Utopía arcaica» ist der Essay von Mario Vargas Llosa über José María Arguedas und den Indigenismus, erschienen bei Debolsillo als Taschenbuch (432 Seiten, auf Spanisch).
Vargas Llosa analysiert eingehend das erzählerische Werk von José María Arguedas und dessen zentrale Stellung im Indigenismus. Er untersucht, wie der peruanische Schriftsteller die Andenkulturen und ihre Spannung zur peruanischen Gesellschaft darstellte, und reflektiert über die Widersprüche einer Literatur, die versucht, indigenen Völkern aus der Fiktion heraus eine Stimme zu geben.
Das Werk erschien ursprünglich 1997; diese Ausgabe von Debolsillo gehört zur Sammlung Contemporánea und trägt das Nobelpreis-für-Literatur-Siegel.
Für Leser, die sich für peruanische Literatur, den Indigenismus und das essayistische Werk von Mario Vargas Llosa interessieren.

Jorge Mario Pedro Vargas Llosa [ˈmaɾjo ˈβaɾɣas ˈʎosa] war ein peruanischer Schriftsteller, Politiker und Journalist, der seit 1993 auch die spanische Staatsbürgerschaft besaß. Er war einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten. In den 1980er Jahren engagierte sich Vargas Llosa aktiv in der peruanischen Politik und wurde Vorsitzender einer neuen liberalen Partei. 1990 bewarb er sich als Kandidat eines Wahlbündnisses um das Amt des peruanischen Staatspräsidenten und galt lange als Favorit, verlor dann aber die Stichwahl gegen Alberto Fujimori. Vargas Llosa wurde im Dezember 2010 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Im Februar 2023 wurde Vargas Llosa als erster nicht französisch schreibender Autor in die Académie française aufgenommen.