Die in Valparaíso, Chile, geborene Concha Zardoya war eine literarische Persönlichkeit, die durch ihre doppelte chilenische und spanische Staatsbürgerschaft zwei Welten verband.
Ihre Vielseitigkeit war erstaunlich; sie war als Dichterin, Essayistin, Literaturkritikerin, Universitätsprofessorin und sogar als Näherin tätig.
Unter dem Pseudonym Concha de Salamanca erkundete sie ihre kreative Seite mit einer eigenen, unverwechselbaren Stimme.
Ihr grundlegendes Werk, Poesía española del siglo XX, ist zu einer unverzichtbaren Referenz für das Studium der zeitgenössischen Literatur geworden.
Mit einer produktiven Karriere, die 61 Werke umfasst, widmete sie ihr Leben der Kritik, der Literaturgeschichte und der Kinderliteratur.