
von Asli Erdogan · Actes Sud Editions · tapa blanda · ISBN 9782330134884

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«Requiem pour une ville perdue» ist der autobiografische Bericht von Aslı Erdoğan, veröffentlicht von Actes Sud in Taschenbuch (144 Seiten, auf Französisch).
Aslı Erdoğan ruft ihre Kindheit an der Seite ihrer Mutter wach, ihre Reife, geprägt von politischem, ästhetischem und feministischem Engagement, und das Exil aus einem verlorenen Land. Das Schreiben ist ein Versuch, das Unsichtbare zu berühren, und Istanbul mit dem Stadtteil Galata und dem Bosporus wird zum symbolischen Zentrum ihrer inneren Welt.
Aus dem Türkischen übersetzt von Julien Lapeyre de Cabanes. Gehört zur Sammlung Lettres turques; französische Ausgabe 2020 veröffentlicht.
Für ein allgemeines Publikum gedacht, das an autobiografischer Erzählung und zeitgenössischer türkischer Literatur interessiert ist.

Aslı Erdoğan ist eine im Exil in Deutschland lebende Schriftstellerin, Autorin, Teilchenphysikerin, Kolumnistin, Menschenrechtsaktivistin und ehemalige politische Gefangene aus der Türkei. Sie gehört zu den Fürsprechern der kurdischen Minderheit in der Türkei. Als Kolumnistin schrieb sie für verschiedene nationale und internationale Zeitungen, unter anderem Radikal und ab 2011 für die kurdisch-türkische Zeitung Özgür Gündem. Am 16. August 2016 wurde Aslı Erdoğan im Rahmen der so genannten „Säuberungen“ nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei vom 15. Juli 2016 mit 22 anderen Journalisten der Zeitung verhaftet. Ende Dezember 2016 wurde sie unter Auflagen freigelassen, im September 2017 erhielt sie ihren Pass zurück. Im Februar 2020 wurde Aslı Erdoğan in der Türkei freigesprochen.
