
von Alice Miller · tapa blanda · ISBN 9783518374511

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«Am Anfang war Erziehung» ist der psychologische Essay von Alice Miller, erschienen bei Suhrkamp als Taschenbuch (321 Seiten, auf Deutsch).
Alice Miller vertritt die These, dass die «schwarze Pädagogik», ihr Name für eine Erziehung, die das Wohl des Kindes zu suchen glaubt, verheerende Folgen haben kann. Anhand der Biografien von Christiane F., Adolf Hitler und Jürgen Bartsch zeigt sie, wie Drogensucht, Psychose und Gewalt ein Ausdruck nicht verarbeiteter Kindheitserfahrungen sein können.
Das Werk wurde ursprünglich 1980 veröffentlicht; diese Ausgabe gehört zur Reihe Suhrkamp Taschenbuch (Nummer 951).
Für Erzieher, Eltern und Psychologie-Leser, die verstehen möchten, wie Erziehungsmuster das Erwachsenenleben prägen.

Alice Miller war eine polnisch-jüdische Psychoanalytikerin und Autorin, die seit 1947 in der Schweiz lebte. Sie wurde bekannt durch ihr Buch Das Drama des begabten Kindes (1979) und stellte in den folgenden Jahrzehnten in vielen Werken ihre Ansichten über die Kind-Eltern-Beziehung dar. Seit etwa 1985 wandte sie sich von der Psychoanalyse ab, da diese ihre neuen Erkenntnisse über den Kindesmissbrauch nicht integrierte und bezeichnete sich selbst zuletzt als „Kindheitsforscherin“.
