
von Louis-Ferdinand Céline · RBA · tapa blanda · ISBN 9788498677751

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«De un castillo a otro» ist der autobiografische Roman von Louis-Ferdinand Céline, erschienen bei RBA als Taschenbuch (352 Seiten, auf Spanisch).
1944, nach der Befreiung Frankreichs, bringen die Deutschen eine Gruppe von Kollaborateuren des Vichy-Regimes nach Sigmaringen. Im Schloss drängen sich mehr als tausend Menschen, darunter Céline selbst, seine Frau, seine Katze und ein befreundeter Schauspieler. Mit schwarzem Humor und Zynismus schildert der Roman das Chaos, die Niederlage und die menschlichen Abgründe.
Ursprünglich «D'un château l'autre» (1957), ist es der erste Teil der Exil-Trilogie von Louis-Ferdinand Céline; Übersetzung von Carmen Kurtz.
Für Leser von Erzählliteratur des 20. Jahrhunderts, die einen ätzenden Blick auf Exil und Niederlage schätzen.

Louis-Ferdinand Céline war ein französischer Schriftsteller und promovierter Arzt. Bekannt wurde er 1932 durch den Roman Reise ans Ende der Nacht. Politisch belastet ist er durch seinen Antisemitismus und seine Kollaboration 1940–44 mit den deutschen Besatzern, was die Wertschätzung seines Werks in Frankreich bis heute nicht beeinträchtigt.
