
von Ingeborg Bachmann · Ediciones Akal, S.A. · tapa blanda · ISBN 9788446035343

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«Diario de guerra (con cartas de Jack Hamesh)» ist das Tagebuch der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, erschienen bei Ediciones Akal als Taschenbuch (112 Seiten, auf Spanisch).
Am Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt die 18-jährige Ingeborg Bachmann in diesem Tagebuch von der Freude über den Frieden und ihrer Begegnung mit Jack Hamesh, einem britischen jüdischen Soldaten, der 1938 aus Wien floh und seine Eltern im Holocaust verlor. Die Ausgabe enthält die Briefe, die Hamesh ihr aus Palästina schickte, in denen sie ihm den Glauben an den Menschen zurückgab.
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans Höller. Originaltitel: «Kriegstagebuch. Mit Briefen von Jack Hamesh an Ingeborg Bachmann» (2010). Diese spanische Ausgabe erschien 2012 in der Reihe Nuestro tiempo.
Für Leser von Memoiren und historischen Nachkriegszeugnissen sowie für alle, die das Werk von Ingeborg Bachmann verfolgen.

Ingeborg Bachmann war eine österreichische Schriftstellerin. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. In den 1950er Jahren wurde sie mit Gedichten wie Alle Tage, Die gestundete Zeit, Erklär mir, Liebe und Reklame bekannt. In dieser Zeit veröffentlichte sie auch Hörspiele, darunter Der gute Gott von Manhattan (1958). Mit den Erzählbänden Das dreißigste Jahr (1961) und Simultan (1972) verlagerte Bachmann ihren Schwerpunkt hin zur Prosa. Aus dem geplanten Romanzyklus Todesarten vollendete sie nur den Roman Malina (1971). Zu ihrem Werk gehören unter anderem auch Libretti für Opern von Hans Werner Henze, Essays und Übersetzungen der Gedichte von Giuseppe Ungaretti. 1964 erhielt Ingeborg Bachmann den Georg-Büchner-Preis.
