
von Sándor Márai · Editorial Empúries · tapa blanda · ISBN 9788475968667

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«Divorci a Buda» ist ein Roman von Sándor Márai, veröffentlicht von Editorial Empúries in broschierter Ausgabe (190 Seiten, auf Katalanisch).
Der Richter Kristóf Kömives, Magistrat im Budapest der Zwischenkriegszeit, sieht seine Routine gestört, als er die Scheidungsakte der Greiners erhält: die Ehefrau, Anna Fazekas, ist die Frau, die er in seiner Jugend liebte. Ein nächtliches Geständnis des Ehemanns nach Annas Tod führt sie dazu, ihre Ehe, ihre Schweigen und die Leben, die sie nicht teilten, zu überdenken.
Der Roman «Divorci a Buda» wurde ursprünglich 1935 auf Ungarisch als «Válás Budán» veröffentlicht; diese katalanische Ausgabe, übersetzt von Esteve Farrés Puntí, gehört zur Sammlung Empúries Narrativa.
Für Leser europäischer Erzählliteratur und klassischer ungarischer Literatur, mit besonderem Interesse an intimen Geschichten im Budapest der Zwischenkriegszeit.

Sándor Márai [ˈʃaːndor ˈmaːrɒi] war einer der bedeutendsten ungarischen Lyriker, Schriftsteller und Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Mit der Neuausgabe seines Romans Die Glut erfuhr er 1998 eine vielbeachtete Renaissance im deutschsprachigen Raum. Márai hatte unter anderem deutsche Wurzeln und schrieb zunächst auf Deutsch, ab 1928 publizierte er nur noch in ungarischer Sprache. Márai führte nach seiner Emigration aus Ungarn ein Wanderleben, das in Einsamkeit und Depressionen endete. Sándor Márai ist der ältere Bruder des Filmregisseurs Géza von Radványi.
