
von Simone de Beauvoir · Rowohlt Taschenbuch · tapa blanda · ISBN 9783499110160

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«Ein sanfter Tod» ist Simone de Beauvoirs Erinnerungsbericht über Krankheit und Tod ihrer Mutter, erschienen bei Rowohlt Taschenbuch in Taschenbuchausgabe (112 Seiten, auf Deutsch).
Die Autorin rekonstruiert die letzten Tage ihrer Mutter, die mit einem Sarkom in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, und die Beziehung zwischen beiden während dieser Zeit. Der Text verbindet die Chronik des Sterbens mit einer kompromisslosen Reflexion über Alter, Leiden und Trauer sowie über die Komplexität familiärer Bindungen, mit einer Ehrlichkeit, die dieses Werk zu einem Referenzpunkt des Erinnerungsgenres gemacht hat.
Werk ursprünglich 1964 als «Une mort très douce» veröffentlicht; diese deutsche Ausgabe ist aus dem Französischen von Paul Mayer übersetzt und gehört zur Sammlung rororo Taschenbücher (Nr. 11016).

Simone Lucie Ernestine Marie Bertrand de Beauvoir, bekannt als Simone de Beauvoir [siˈmɔn də boˈvwaʁ] war eine französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin. Sie engagierte sich immer wieder politisch und verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Memoiren. De Beauvoir gilt als Vertreterin des Existentialismus. Mit ihren beiden existentialistischen Romanen L’Invitée und Le Sang des autres (1945), 1984 von Claude Chabrol als Das Blut der Anderen verfilmt, erlangte Simone de Beauvoir Anerkennung als Schriftstellerin. Der Welterfolg Das andere Geschlecht gilt als ein Meilenstein der feministischen Literatur und machte sie zu einer der bekanntesten Intellektuellen Frankreichs. Auch ihre Essays gelten als wichtige Beiträge zu den jeweiligen Fachgebieten. Ihr langjähriger Lebenspartner war Jean-Paul Sartre.
