
von Marco Polo, Francesc Capellino Cots, Salvador Vendrell · Edicions Bromera, S.L. · tapa blanda · ISBN 9788476602805

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«Els viatges de Marco Polo» ist der Reisebericht von Marco Polo in der Fassung von Salvador Vendrell und Francesc Capellino, in broschierter Ausgabe (Edicions Bromera).
Im 13. Jahrhundert reist Marco Polo mit seinem Vater an den Hof des großen Khan in China und durchquert vierundzwanzig Jahre lang den asiatischen Kontinent, der dem feudalen Europa fast unbekannt ist. Er diktiert seine Erinnerungen Rustichello di Pisa, und der Text, bekannt als das Buch der Wunder, beschreibt die Kulturen, Landschaften und Reichtümer jener Gebiete.
Sammlung «Els nostres autors», Nummer 33. Text auf Katalanisch, 192 Seiten, mit Illustrationen von Carles Prunés.
Für Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren, besonders für Leser, die sich für mittelalterliche Geschichte und Reiseberichte interessieren.

Marco Polo war ein Asienreisender, der aus einer venezianischen Händlerfamilie stammte und durch seinen Bericht über seinen mehr als zwei Jahrzehnte dauernden Aufenthalt im Kaiserreich China bekannt wurde, das in Europa weitgehend unbekannt war. Motiviert wurde er durch die Berichte seines Vaters und seines Onkels, die bereits vor ihm das von Mongolen beherrschte China und Zentralasien bereist hatten. In Diensten Kublai Khans war er über lange Jahre tätig, kehrte 1295 nach Venedig zurück und geriet 1298 als Kommandant eines venezianischen Kriegsschiffes in genuesische Gefangenschaft. In dieser Zeit diktierte er einem Mitgefangenen in höchstens acht Monaten seine Reisegeschichte. Wohl in dieser Zeit oder kurz davor kam eine Tochter namens Agnese zur Welt, die schon 1319 starb. Sie hatte eine Tochter und zwei Söhne. Im Mai 1299 kehrte Marco Polo in seine Heimatstadt zurück, wo er kurz darauf Donata Badoer heiratete, die einer der einflussreichsten Familien entstammte; mit ihr hatte er drei Töchter. Insgesamt hatte er also vier Töchter, eine Enkelin und zwei Enkelsöhne. Sein noch im Januar 1324 aufgesetztes Testament liegt im Staatsarchiv Venedig.
