
von Siegfried Lenz · Hoffmann und Campe · tapa dura · ISBN 9783455042801

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«Fundbüro» ist der Roman von Siegfried Lenz, erschienen bei Hoffmann und Campe in gebundener Ausgabe (336 Seiten, auf Deutsch).
Henry Neff, ein junger Mann, der es vorzieht, im Fundbüro eines Bahnhofs zu arbeiten, statt eine ehrgeizige Karriere zu verfolgen, entdeckt durch die Gegenstände und die Menschen, die sie abholen, die Geschichten von Verlusten, Erwartungen und Sehnsüchten und lernt, Entscheidungen zu treffen und sich auf das Leben einzulassen.
Der Roman wurde 2004 für den Deutscher Bücherpreis in der Kategorie Belletristik und 2014 für den Europese Literatuurprijs nominiert.
Für Leser zeitgenössischer deutscher Erzählliteratur und von Geschichten über den Alltag und menschliche Beziehungen.

Siegfried Lenz war ein deutscher Schriftsteller und einer der bekanntesten deutschsprachigen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Als sein wichtigstes Werk gilt der viel übersetzte und auch verfilmte Roman Deutschstunde (1968), der die Zeit des Nationalsozialismus und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff behandelt. Auch Lenz’ erste Kurzgeschichten-Sammlung von 1955, So zärtlich war Suleyken, wurde wegen der neuartigen Erzählweise und Verwendung ostpreußischer Umgangssprache in Masuren sehr erfolgreich.
