
von Johan Huizinga · Alianza · tapa blanda · ISBN 9788420635392

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«Homo ludens» ist Johan Huizingas Essay über das Spiel als kulturelles Phänomen, veröffentlicht von Alianza in Taschenbuch (288 Seiten, auf Spanisch).
Huizinga vertritt die Ansicht, dass das Spiel keine triviale Aktivität ist, sondern eine wesentliche Funktion wie Reflexion oder Arbeit. Gegenüber dem homo sapiens und dem homo faber schlägt Huizinga den homo ludens vor: Kultur hat einen spielerischen Charakter. Huizinga analysiert Rituale, Recht, Kunst und Krieg als Manifestationen des Spiels.
Diese Ausgabe ist Teil der Sammlung El Libro de Bolsillo - Historia (Nr. 4181), mit Übersetzung von Eugenio Imaz Echeverría.
Geeignet für Studierende und Leser von Geschichte, Philosophie und Anthropologie, die sich für das Spiel als Grundlage der Kultur interessieren.

Johan Huizinga [ˈjoːɦɑn 'ɦœyzɪŋɣaː] war ein niederländischer Kulturhistoriker. In seinen Forschungen befasste er sich mit einem breiten Spektrum an Themen vom Frühmittelalter bis zu seiner Gegenwart, die sich über die nordamerikanische über die niederländische und europäische bis zur arabischen und indischen Geschichte erstreckten. Sein berühmtestes Buch trägt den Titel Herbst des Mittelalters und interpretierte das Zeitalter der Renaissance weniger als Zeit des intellektuellen Aufbruchs in die Neuzeit, sondern vor allem als Niedergang der mittelalterlichen Kultur und Gesellschaft. In diesem wie in seinen anderen Werken interessierte sich Huizinga insbesondere für die Zusammenhänge zwischen dem geistigen Leben einer Gesellschaft und ihrer äußerlichen Entwicklung.
