
von Salman Rushdie · Mondadori · tapa dura · ISBN 9788804321071

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«I versi satanici» ist der Roman von Salman Rushdie, veröffentlicht 1989 bei Mondadori in gebundener Ausgabe (576 Seiten, auf Italienisch).
Die Handlung folgt zwei indischen Muslimen, die einen Flugzeugabsturz überleben und seltsame Verwandlungen durchmachen. Ihre Geschichten kreuzen sich mit Träumen und Visionen, die die islamische Kultur neu interpretieren, rund um den Propheten Mahound. Rushdie behandelt Identität, Religion und Migration und stellt die Protagonisten als Symbole des Guten und Bösen gegenüber.
Diese italienische Ausgabe, übersetzt von Enzo Caputo, gehört zur Sammlung Omnibus stranieri.
Für Leser zeitgenössischer und literarischer Fiktion, insbesondere für jene, die Romane suchen, die Realismus und Fantasie mit religiöser und identitärer Debatte verbinden.

Sir Ahmed Salman Rushdie, CH, kurz Salman Rushdie ist ein britisch-indischer Schriftsteller. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der englischen Gegenwartsliteratur. Seine Romane wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Daneben schreibt Rushdie Kurzgeschichten, Reiseberichte, Essays und journalistische Arbeiten. Rushdies erster großer Erfolg war der Roman Mitternachtskinder, der 1981 mit dem Booker Prize ausgezeichnet wurde. Nach dem Erscheinen von Die satanischen Verse 1988 rief Ruhollah Chomeini, der Oberste Führer der Islamischen Republik Iran, mittels einer Fatwa alle Muslime dazu auf, Rushdie zu töten. In der Folge lebte Rushdie lange im Untergrund. 2022 wurde ein Anschlag auf ihn verübt, bei dem er ein Auge verlor.
