
von Sándor Márai · SALAMANDRA · tapa blanda · ISBN 9788478885671

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«La herencia de Eszter» ist der Roman von Sándor Márai, erschienen bei Salamandra als Taschenbuch (168 Seiten, auf Spanisch).
Eszter lebt friedlich in dem von ihrem Vater geerbten Haus, mit dem Garten als einzigem Lebensunterhalt. Der angekündigte Besuch von Lajos, einem alten Freund der Familie, charmant und skrupellos, der sie vor Jahren verriet und die Ihren ruinierte, stürzt sie in widersprüchliche Gefühle. Seine Rückkehr stellt die moralischen Konventionen der Zeit in Frage.
«La herencia de Eszter», 1939 geschrieben und aus dem Ungarischen von Judit Xantus Szarvas übersetzt, wurde 2000 auf Spanisch in der Sammlung Salamandra Narrativa veröffentlicht.
Empfohlen für Leser psychologischer Romane und mitteleuropäischer Erzählliteratur sowie für alle, die bereits «El último encuentro» von Sándor Márai gelesen haben.

Sándor Márai [ˈʃaːndor ˈmaːrɒi] war einer der bedeutendsten ungarischen Lyriker, Schriftsteller und Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Mit der Neuausgabe seines Romans Die Glut erfuhr er 1998 eine vielbeachtete Renaissance im deutschsprachigen Raum. Márai hatte unter anderem deutsche Wurzeln und schrieb zunächst auf Deutsch, ab 1928 publizierte er nur noch in ungarischer Sprache. Márai führte nach seiner Emigration aus Ungarn ein Wanderleben, das in Einsamkeit und Depressionen endete. Sándor Márai ist der ältere Bruder des Filmregisseurs Géza von Radványi.
