
von Hermann Broch · Alianza Editorial · tapa blanda · ISBN 9788420647630

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«La muerte de Virgilio» ist der Roman von Hermann Broch, erschienen bei Alianza Editorial in broschierter Ausgabe (568 Seiten, auf Spanisch).
In seinen letzten Stunden verfällt der Dichter Vergil in einen Dämmerzustand, in dem sich Erinnerungen, Wahrnehmungen und Halluzinationen vermischen. Das Werk, geschrieben als langes Prosagedicht, verbindet philosophische Reflexion, Lyrik und psychologische Analyse, um nach dem Wert von Kunst und Sprache zu fragen, und zieht eine Parallele zwischen dem Rom des Augustus und seiner eigenen Zeit.
Der Roman erschien ursprünglich 1945. Übersetzung von José María Ripalda Crespo; Teil der Sammlung Alianza Literaria.
Für Leser, die sich für philosophische Erzählliteratur und europäische Literatur des 20. Jahrhunderts interessieren.

Hermann Broch war ein österreichischer Schriftsteller jüdischer Herkunft. Mit der Romantrilogie Die Schlafwandler zum Zerfall der Werte und der Persönlichkeit verfasste er Anfang der 1930er-Jahre eines der wichtigsten Werke des europäischen modernen Romans. In der Emigration setzte sich Broch mit politischen Themen wie Menschenrechten, Totalitarismus und Ökonomismus auseinander, die er „Totalwirtschaft“ nannte. Thomas Mann schlug ihn 1950 für den Literaturnobelpreis vor.
