
von Eugen Drewermann · CERF · tapa blanda · ISBN 9782204045179

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«La peur et la faute» ist der Essay über Moraltheologie und Psychoanalyse von Eugen Drewermann, veröffentlicht bei Cerf in Taschenbuch (151 Seiten, auf Französisch).
Eugen Drewermann untersucht den Bruch zwischen Psychologie und Theologie: Seit den Ursprüngen des Christentums seien das Unbewusste und das Mythische dämonisiert worden, wodurch Vernunft und Emotion getrennt wurden, und er analysiert Angst und Schuld als Schlüssel zur religiösen Erfahrung, um eine Moral vorzuschlagen, die Psychoanalyse und menschliches Leiden integriert.
Band I der Reihe «Psychanalyse et théologie morale», mit Untertitel auf dem Umschlag «Psychanalyse et morale», Einleitung und Übersetzung aus dem Deutschen von Jean-Pierre Bagot.
Für Leser, die sich für Theologie, Tiefenpsychologie und den Dialog zwischen christlichem Glauben und Psychoanalyse interessieren.

Eugen Drewermann ist ein deutscher Theologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller. Als suspendierter römisch-katholischer Priester trat er 2005 aus der Kirche aus. Drewermann ist ein wichtiger Vertreter der tiefenpsychologischen Exegese und als kirchenkritischer Publizist tätig. Als prominentes Mitglied der Friedensbewegung tritt er regelmäßig als Redner auf Demonstrationen in Erscheinung und wirbt in seinen Vorträgen für ein friedliches Zusammenleben sowie eine gewaltfreie Völkerverständigung. Drewermann setzt sich für den Dialog zwischen Religion und Naturwissenschaften ein. Mit seiner Tierethik wendet er sich gegen die Vorstellung, Tiere seien dem Menschen untergeordnet. Seine theologischen und politischen Positionen wurden vielfach kritisiert.
