
von Carlos Castaneda · Fondo de Cultura Economica de Espana, S.L. · tapa blanda · ISBN 9788437501062

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«Las enseñanzas de Don Juan» ist der anthropologische Essay von Carlos Castaneda, veröffentlicht von Fondo de Cultura Económica de España, S.L. in Taschenbuch, 304 Seiten, auf Spanisch.
Der Anthropologe Carlos Castaneda berichtet in der ersten Person von seiner Lehre bei dem Yaqui-Schamanen don Juan Matus im Nordwesten Mexikos. Durch Dialoge und die Erfahrung mit heiligen Pflanzen wie Peyote erkundet er Lehren über Wahrnehmung, nicht-gewöhnliche Realität und traditionelles Wissen, das mit indigener Weisheit verbunden ist.
Erster Band der Reihe «Las enseñanzas de Don Juan»; das ursprüngliche englische Werk wurde 1968 veröffentlicht. Mit einem Vorwort von Octavio Paz und Übersetzung von Juan Tovar.
Ein Werk von Interesse für alle, die sich der Anthropologie, Spiritualität und Philosophie nähern möchten, sowie für Leser von Sachbuch-Klassikern.

Carlos Castaneda war ein US-amerikanischer Ethnologe und Schriftsteller peruanischer Abstammung. In den 1970er und 1980er Jahren erlangten seine Bücher internationale Popularität. Darin berichtet er, dass er im Rahmen seiner Feldforschung über die Ureinwohner Mexikos sowie deren Gebrauch von Heilkräutern und Heiligen Kakteen (Peyote) einen Yaqui-Indianer namens „Don Juan Matus“ kennengelernt und von ihm eine Sichtweise der Wirklichkeit gelernt habe, die seinen bisherigen wissenschaftlichen und religiösen Welterklärungsmodellen widersprach. Hierbei maß der Autor den sog. bewusstseinserweiternden natürlichen Drogen zunächst eine hohe Bedeutung bei; jedoch distanzierte er sich in den jüngsten seiner Werke – erst Ende der 90er Jahre veröffentlicht – weitgehend von dieser Sicht. Seine Schriften wurden von der New-Age-Bewegung aufgegriffen und spielten zeitweise nicht nur in esoterischen Zusammenhängen eine wichtige Rolle.
