
von Marco Polo · Larousse Editions · tapa blanda · ISBN 9782035846471

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«Le Livre des merveilles» ist der Reisebericht von Marco Polo, veröffentlicht von Larousse Editions als Taschenbuch (208 Seiten, auf Französisch).
Marco Polos Werk erzählt von seiner langen Reise über die Routen des Orients bis nach China, einer Welt, die den Europäern damals Angst machte und kaum bekannt war. Der Bericht wechselt zwischen enzyklopädischen Beobachtungen, wie den Bräuchen der Tataren, und Legenden mit übernatürlichen Protagonisten und wurde von den europäischen Höfen mit großer Neugier gelesen.
Werk ursprünglich 1298 als «Il Milione» veröffentlicht. Diese Ausgabe von 2009 gehört zur Sammlung Petits Classiques und enthält ein pädagogisches Dossier.
Sie richtet sich an Schüler der Sekundarstufe, insbesondere im französischen Bildungssystem, und an alle, die Französisch als Fremdsprache lernen.

Marco Polo war ein Asienreisender, der aus einer venezianischen Händlerfamilie stammte und durch seinen Bericht über seinen mehr als zwei Jahrzehnte dauernden Aufenthalt im Kaiserreich China bekannt wurde, das in Europa weitgehend unbekannt war. Motiviert wurde er durch die Berichte seines Vaters und seines Onkels, die bereits vor ihm das von Mongolen beherrschte China und Zentralasien bereist hatten. In Diensten Kublai Khans war er über lange Jahre tätig, kehrte 1295 nach Venedig zurück und geriet 1298 als Kommandant eines venezianischen Kriegsschiffes in genuesische Gefangenschaft. In dieser Zeit diktierte er einem Mitgefangenen in höchstens acht Monaten seine Reisegeschichte. Wohl in dieser Zeit oder kurz davor kam eine Tochter namens Agnese zur Welt, die schon 1319 starb. Sie hatte eine Tochter und zwei Söhne. Im Mai 1299 kehrte Marco Polo in seine Heimatstadt zurück, wo er kurz darauf Donata Badoer heiratete, die einer der einflussreichsten Familien entstammte; mit ihr hatte er drei Töchter. Insgesamt hatte er also vier Töchter, eine Enkelin und zwei Enkelsöhne. Sein noch im Januar 1324 aufgesetztes Testament liegt im Staatsarchiv Venedig.
