
von W. G. Sebald · Gallimard · tapa blanda · ISBN 9782070425228

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«Les Émigrants» ist das Erzählungsbuch von W. G. Sebald, veröffentlicht von Gallimard in Taschenbuch (308 Seiten, auf Französisch).
Das Buch vereint vier Erzählungen über jüdische Exilanten, die vom 20. Jahrhundert geprägt sind. Ein Erzähler, ein Doppelgänger des Autors, folgt ihren Spuren durch europäische und amerikanische Städte, und die in den Text integrierten Fotografien fungieren wie ein Album der Erinnerungen. Sebald bewegt sich zwischen Dokument und Fiktion, um von Verlust, Entwurzelung und Erinnerung zu sprechen.
Werk ursprünglich 1992 als «Die Ausgewanderten» veröffentlicht; diese französische Ausgabe, übersetzt von Patrick Charbonneau und 2003 veröffentlicht, trägt die Nummer 3832 der Sammlung Folio.
Für Leser literarischer Fiktion und zeitgenössischer deutscher Literatur, interessiert an Erinnerung, Exil und der Rolle von Bildern.

Winfried Georg „Max“ Sebald, bekannt als W. G. Sebald, war ein deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Er erlangte durch Werke wie Die Ringe des Saturn und Austerlitz ab den 1990er Jahren größere Bekanntheit und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Heinrich-Böll-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Heinrich-Heine-Preis. Aufsehen erregte auch die Kontroverse um seine Auslassungen zur Rolle von Alfred Andersch während der Zeit des Nationalsozialismus.
