
von Antón Chéjov · Editorial Sirpus · tapa blanda · ISBN 9788489902527

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«Nueve cuentos sin final feliz» ist die Sammlung von neun Erzählungen von Anton Tschechow, veröffentlicht von Editorial Sirpus in broschierter Ausgabe (124 Seiten, auf Spanisch).
Die neun Erzählungen schildern den Alltag in Russland vor 1905, mit gewöhnlichen Figuren und scheinbar banalen Gesten, die Emotionen und ungestandene Geheimnisse verbergen. Tschechow, Erneuerer der modernen Kurzgeschichte, verzichtet auf effekthascherische Enden und lässt das Ungesagte im Leser nachklingen.
2002 in Barcelona veröffentlicht, ist es der vierte Band der Sammlung Benteveo (Großdruck) und enthält ein Vorwort von Esperanza Ortega sowie eine Übersetzung aus dem Russischen von E. Podgursky und A. Aguilar.
Dank der großen Typografie eignet es sich für Literaturstudenten und Leser russischer Klassiker.

Anton Pawlowitsch Tschechow [ˈtʃʲɛxəf], wissenschaftliche Transliteration Anton Pavlovič Čechov; in englischen Texten auch Chekhov; * 17.jul. / 29. Januar 1860greg. in Taganrog, Russland; † 2.jul. / 15. Juli 1904greg. in Badenweiler, Deutsches Reich) war ein russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker. Er entstammte einer kleinbürgerlichen südrussischen Familie und war ab 1884 Arzt von Beruf, betrieb Medizin jedoch fast ausschließlich ehrenamtlich. Gleichzeitig schrieb und publizierte er zwischen 1880 und 1903 insgesamt über 600 literarische Werke. International ist Tschechow vor allem als Dramatiker durch seine Theaterstücke wie Drei Schwestern, Die Möwe oder Der Kirschgarten bekannt. Mit der für ihn typischen, wertneutralen und zurückhaltenden Art, Aspekte aus dem Leben und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz darzustellen, gilt Tschechow als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur.
