
von Erich Fromm · FCE · tapa blanda · ISBN 9788437501703

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«¿Tener o ser?» ist Erich Fromms Essay über Philosophie und Psychoanalyse, veröffentlicht von FCE als Taschenbuch (199 Seiten, auf Spanisch).
Fromm stellt zwei Existenzweisen gegenüber: das Haben, verbunden mit materieller Anhäufung, Ambitionen und Machtstreben, und das Sein, ausgerichtet auf Liebe, Freude und Gemeinschaft. Der Autor vertritt die Ansicht, dass die moderne Gesellschaft das Haben bevorzugt und dass diese Besessenheit Entfremdung und Unglück erzeugt. Demgegenüber schlägt er einen radikalen Wandel hin zum Sein vor, als Weg, Individualität zu entwickeln und mit anderen in Verbindung zu treten. Das Buch lädt dazu ein, Werte und Prioritäten zu überdenken, um ein authentischeres und bedeutungsvolleres Leben zu suchen.
Das Werk, aus dem Englischen übersetzt von Carlos Valdés, gehört zur Sammlung Sección de Psicología y Psicoanálisis und enthält Bibliografie und Index.
Empfohlen für Leser, die sich für Philosophie, Psychologie und Gesellschaftskritik interessieren, und für alle, die über den Sinn des Lebens und zeitgenössische Werte nachdenken möchten.

Erich Pinchas Fromm war ein deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe. Bereits seit Ende der 1920er Jahre vertrat er einen humanistischen, demokratischen Sozialismus. Er gilt als einer der Hauptvertreter der Kritischen Theorie. Seine Beiträge zur Psychoanalyse, zur Religionspsychologie und zur Gesellschaftskritik haben ihn allgemein als einflussreichen Denker des 20. Jahrhunderts etabliert, auch wenn er in der akademischen Welt oft gering geschätzt wurde. Viele seiner Bücher wurden zu Bestsellern, insbesondere Die Kunst des Liebens aus dem Jahre 1956 sowie Haben oder Sein von 1976. Seine Gedanken erreichten große Teile der Gesellschaft.
