
von Juan Benet · RBA: NARRATIVA ACTUAL · tapa dura · ISBN 9788447302499

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«Una meditación» ist der Roman von Juan Benet, veröffentlicht von RBA in gebundener Ausgabe (282 Seiten, auf Spanisch).
Ein anonymer Erzähler rekonstruiert in der mythischen Región seine Vergangenheit und seine Gegenwart in Trümmern, von der Kindheit in den zwanziger Jahren bis zur Nachkriegszeit. Der reißende Fluss der Erinnerung verwebt Fiktionen, löst Zeit und Raum auf, und das Werk gilt als einer der Schlüssel zum literarischen Universum von Juan Benet.
Dieses Werk erhielt 1969 den Premio Biblioteca Breve und gehört zur Sammlung «Narrativa actual. Autores de lengua española», Nummer 43.
Für Leser zeitgenössischer spanischer Erzählliteratur, die eine literarische Erkundung von Erinnerung und Bürgerkrieg suchen.

Juan Benet Goitia war ein spanischer Schriftsteller und Ingenieur, der zur Generation der in den 1950er Jahren zum Durchbruch kommenden Vertreter des sozialen Realismus gehörte, in ihr jedoch ein Außenseiter war. Obwohl ihn mit den Realisten wie Rafael Sánchez Ferlosio, Carmen Martín Gaite, Ignacio Aldecoa oder die Brüder Goytisolo, Juan und Luis, die Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Geschichte Spaniens – Bürgerkrieg, Franco-Diktatur – verband, waren sowohl sein Stil und sein Literaturverständnis als auch seine Vorbilder grundverschieden. Er war darüber hinaus ein Spätling, während seine Generationsgenossen um 1955 zu publizieren anfingen, kam sein erster Roman Volverás a Región 1968 heraus. Mit ihm initiierte Benet die Erneuerung der spanischen Literatur der ausgehenden Diktatur und der aufkommenden Demokratie.
