
von Emmanuel Todd · libro de bolsillo · ISBN 9783492045353

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«Weltmacht USA. Ein Nachruf» ist der politische Essay von Emmanuel Todd, erschienen bei Piper als Taschenbuch (264 Seiten, auf Deutsch).
Emmanuel Todd vertritt die Ansicht, dass die aggressive Außenpolitik der Bush-Administration kein Zeichen von Stärke ist, sondern ein Symptom des Niedergangs der USA: ihre wirtschaftliche Abhängigkeit vom Ausland und der Verlust ihrer Rolle als Beschützer gegenüber dem Kommunismus. Die Angriffe auf schwache Gegner wären ein «theatralischer Militarismus», um diesen Machtverlust zu verbergen.
Originalwerk: «Après l'empire: essai sur la décomposition du système américain» (2002); Übersetzung aus dem Französischen von Ursel Schäfer und Enrico Heinemann.
Leser politischer Essays und der Geschichte der internationalen Beziehungen, interessiert an der globalen Rolle der USA und ihrem möglichen Niedergang.

Emmanuel Todd ist ein französischer Anthropologe, Demograf und Historiker. Er hat vor allem zu Fragen der Bevölkerungsentwicklung und der Familienstrukturen in international vergleichender und historischer Perspektive publiziert. Er forschte am Nationalen Institut der Bevölkerungsstudien (INED) und befasste sich mit den verschiedenen Familienstrukturen auf der Welt und ihrem Einfluss auf Überzeugungen, Ideologien, politische Systeme und historische Ereignisse. Todd ist Autor zahlreicher Bücher.
