
von Kamel Daoud · Tapa blanda · ISBN 9782330124281

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«Zabor ou Les psaumes» ist der Roman des algerischen Schriftstellers Kamel Daoud, erschienen bei Actes Sud als Taschenbuch (336 Seiten, auf Französisch).
Zabor, mutterlos und von seinem Vater ausgegrenzt, wächst zwischen Büchern auf, die ihm eine eigene Sprache geben. Er glaubt, dass Schreiben den Tod hinauszögert: Wer in seine Hefte gelangt, gewinnt Lebenszeit. Eines Nachts ruft ein Halbbruder ihn an das Sterbebett seines Vaters. Fabel und Parabel über die Macht der Fiktion und die Freiheit des Wortes.
Es ist Kamel Daouds zweiter Roman, ursprünglich 2017 erschienen. Die Ausgabe von 2019 erscheint in der Babel-Reihe von Actes Sud.
Für Leser zeitgenössischer Erzählliteratur, besonders für jene, die Fabeln über die Macht des Schreibens und in Algerien spielende Geschichten suchen.

Kamel Daoud ist ein algerisch-französischer Journalist und Autor, der in französischer Sprache schreibt. Bekannt wurde er in Algerien mit seiner Kolumne „Raïna Raïkoum“ im Le Quotidien d’Oran und schreibt zudem eine regelmäßige Kolumne für das französische Magazin Le Point. Für seinen Roman Houris erhielt er am 4. November 2024 den Prix Goncourt; er war damit der erste Algerier, dem diese Auszeichnung zuerkannt wurde. 2020 wurde er als französischer Staatsbürger eingebürgert. 2024 führte ihn das Magazin New African in seiner Liste der „100 Most Influential Africans“.
