
von Hannah Arendt · Círculo De Lectores · tapa blanda · ISBN 9788467254945

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«Eichmann y el Holocausto» ist der historische Essay von Hannah Arendt, veröffentlicht von Círculo de Lectores als Taschenbuch (160 Seiten, auf Spanisch).
Ausgehend vom Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem analysiert Hannah Arendt, wie ein scheinbar gewöhnlicher Bürokrat an der Maschinerie des Holocaust beteiligt war, und legt ihre These von der Banalität des Bösen dar, wobei sie Gedankenlosigkeit, Gehorsam gegenüber Befehlen und individuelle Verantwortung untersucht.
Der Essay gehört zur Sammlung Great Ideas und wurde im Mai 2013 veröffentlicht.
Für Leser, die sich für die Geschichte des Holocaust, politisches Denken und ethische Fragen des Gehorsams interessieren.

Hannah Arendt war eine deutsch-US-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin. Ihre jüdische Herkunft, die sie als zentrale Identität verstand, und die Erfahrung der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime prägten ihr Denken und ihr Engagement gegen Totalitarismus. Als säkulare, nicht assimilierte Denkerin war sie überzeugt, dass jüdische Identität nicht durch Anpassung, sondern durch aktives Handeln verteidigt werden müsse. Nach ihrer Emigration aus Deutschland im Jahr 1933 wirkte sie zunächst in Paris und später in den USA, wo sie sich als Journalistin, Hochschullehrerin und Autorin etablierte. Mit Werken wie Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft und Eichmann in Jerusalem wurde sie zu einer der bedeutendsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts.
