
von Hannah Arendt · Presses Pocket · tapa blanda · ISBN 9782266028820

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«Du mensonge à la violence» ist eine Essaysammlung von Hannah Arendt, veröffentlicht von Presses Pocket in Taschenbuch (249 Seiten, auf Französisch).
Das Werk vereint Essays, in denen Arendt aus Sicht der politischen Philosophie die Krisen der sechziger und frühen siebziger Jahre als Herausforderungen für das amerikanische Regierungssystem analysiert. Es behandelt Gewalt und Macht, zivilen Ungehorsam, Lüge in der Politik und den Vietnamkrieg, mit Verweisen auf die Pentagon-Papiere.
Werk ursprünglich 1970 als «Crises of the Republic» veröffentlicht; diese Ausgabe ist eine Übersetzung aus dem Englischen von Guy Durand und gehört zur Agora-Reihe von Pocket.
Für Leser von politischer Philosophie und Zeitgeschichte, mit Interesse an Hannah Arendt und der amerikanischen Krise der sechziger Jahre.

Hannah Arendt war eine deutsch-US-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin. Ihre jüdische Herkunft, die sie als zentrale Identität verstand, und die Erfahrung der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime prägten ihr Denken und ihr Engagement gegen Totalitarismus. Als säkulare, nicht assimilierte Denkerin war sie überzeugt, dass jüdische Identität nicht durch Anpassung, sondern durch aktives Handeln verteidigt werden müsse. Nach ihrer Emigration aus Deutschland im Jahr 1933 wirkte sie zunächst in Paris und später in den USA, wo sie sich als Journalistin, Hochschullehrerin und Autorin etablierte. Mit Werken wie Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft und Eichmann in Jerusalem wurde sie zu einer der bedeutendsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts.
