
von Mario Vargas Llosa · ALFAGUARA · tapa blanda · ISBN 9788420474427

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«El viaje a la ficción» ist der literaturkritische Essay von Mario Vargas Llosa, veröffentlicht von Alfaguara als Taschenbuch (240 Seiten, auf Spanisch).
Vargas Llosa analysiert das Werk von Juan Carlos Onetti im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Fiktion und Realität. Er vertritt die Ansicht, dass fast die gesamte Erzählliteratur Onettis eine aus Worten und Bildern gewebte Zuflucht vor der alltäglichen Niederlage darstellt und dass die Fantasie die Flucht in eine alternative Welt ermöglicht. Der Essay untersucht den Ursprung der Literatur als Antwort auf die Grenzen des realen Lebens.
Der Untertitel lautet «El mundo de Juan Carlos Onetti». Er gehört zur Hispánica-Reihe von Alfaguara, und die Ausgabe wurde am 7. November 2008 veröffentlicht.
Für Leser literarischer Essays, Anhänger von Vargas Llosa und alle, die sich der Erzählliteratur von Juan Carlos Onetti nähern möchten.

Jorge Mario Pedro Vargas Llosa [ˈmaɾjo ˈβaɾɣas ˈʎosa] war ein peruanischer Schriftsteller, Politiker und Journalist, der seit 1993 auch die spanische Staatsbürgerschaft besaß. Er war einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten. In den 1980er Jahren engagierte sich Vargas Llosa aktiv in der peruanischen Politik und wurde Vorsitzender einer neuen liberalen Partei. 1990 bewarb er sich als Kandidat eines Wahlbündnisses um das Amt des peruanischen Staatspräsidenten und galt lange als Favorit, verlor dann aber die Stichwahl gegen Alberto Fujimori. Vargas Llosa wurde im Dezember 2010 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Im Februar 2023 wurde Vargas Llosa als erster nicht französisch schreibender Autor in die Académie française aufgenommen.
