
von Mario Vargas Llosa · ALFAGUARA · tapa blanda · ISBN 9788420467061

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«La ciudad y los perros» ist der Roman des peruanischen Schriftstellers Mario Vargas Llosa, veröffentlicht von Alfaguara als Taschenbuch (488 Seiten, auf Spanisch).
Vor dem Hintergrund der Militärschule Leoncio Prado folgt die Handlung einer Gruppe von Kadetten, die unter brutaler militärischer Disziplin und Regeln leben, die Schein und Loyalität unter Gleichen belohnen. Der Roman schildert Gewalt, falsche Männlichkeit und soziale Vorurteile innerhalb der Institution und verbindet sie mit der Heuchelei der peruanischen Gesellschaft jener Zeit.
Das Werk, ursprünglich 1963 veröffentlicht, gehört zur Sammlung Biblioteca Vargas Llosa. Es erhielt 1962 den Premio Biblioteca Breve und 1963 den Premio de la Crítica.
Referenzwerk für Studierende und Liebhaber der hispanoamerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts und der Erzählkunst des Literatur-Nobelpreisträgers 2010.

Jorge Mario Pedro Vargas Llosa [ˈmaɾjo ˈβaɾɣas ˈʎosa] war ein peruanischer Schriftsteller, Politiker und Journalist, der seit 1993 auch die spanische Staatsbürgerschaft besaß. Er war einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten. In den 1980er Jahren engagierte sich Vargas Llosa aktiv in der peruanischen Politik und wurde Vorsitzender einer neuen liberalen Partei. 1990 bewarb er sich als Kandidat eines Wahlbündnisses um das Amt des peruanischen Staatspräsidenten und galt lange als Favorit, verlor dann aber die Stichwahl gegen Alberto Fujimori. Vargas Llosa wurde im Dezember 2010 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Im Februar 2023 wurde Vargas Llosa als erster nicht französisch schreibender Autor in die Académie française aufgenommen.
