
von Carlos Castaneda · Gallimard · libro de bolsillo · ISBN 9782070324910

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«Le Voyage à Ixtlan» ist der initiatorische Bericht von Carlos Castaneda, veröffentlicht von Gallimard als Taschenbuch (340 Seiten, auf Französisch).
Der Autor erzählt in der ersten Person, wie don Juan Matus, ein Yaqui-Schamane, sein Bewusstsein einem intensiven Prozess der Entkonditionierung unterzieht, um ihm die Welt aus einer anderen Perspektive sehen zu lassen. Zwischen Aufsässigkeit, Skepsis und Angst des Neophyten dauert die Initiation etwa zehn Jahre und endet in einer Erleuchtung, die den Bericht abschließt.
«Le Voyage à Ixtlan» ist der dritte Teil der Reihe The Teachings of Don Juan, deren Originaltitel, veröffentlicht 1972, Journey to Ixtlan: The Lessons of Don Juan lautet.
Für Leser, die sich für Schamanismus, Spiritualität, Anthropologie und Philosophie interessieren.

Carlos Castaneda war ein US-amerikanischer Ethnologe und Schriftsteller peruanischer Abstammung. In den 1970er und 1980er Jahren erlangten seine Bücher internationale Popularität. Darin berichtet er, dass er im Rahmen seiner Feldforschung über die Ureinwohner Mexikos sowie deren Gebrauch von Heilkräutern und Heiligen Kakteen (Peyote) einen Yaqui-Indianer namens „Don Juan Matus“ kennengelernt und von ihm eine Sichtweise der Wirklichkeit gelernt habe, die seinen bisherigen wissenschaftlichen und religiösen Welterklärungsmodellen widersprach. Hierbei maß der Autor den sog. bewusstseinserweiternden natürlichen Drogen zunächst eine hohe Bedeutung bei; jedoch distanzierte er sich in den jüngsten seiner Werke – erst Ende der 90er Jahre veröffentlicht – weitgehend von dieser Sicht. Seine Schriften wurden von der New-Age-Bewegung aufgegriffen und spielten zeitweise nicht nur in esoterischen Zusammenhängen eine wichtige Rolle.
