
von Carlos Castaneda · European Schoolbooks · libro de bolsillo · ISBN 9782264007254

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«L'Herbe du diable et la petite fumée» ist der anthropologische Bericht von Carlos Castaneda, als Taschenbuch (259 Seiten, auf Französisch).
In der ersten Person erzählt, schildert das Buch, wie Carlos Castaneda, Anthropologiestudent, 1961 in Arizona don Juan kennenlernt, einen Yaqui-Indianer. Unter don Juans Anleitung taucht Castaneda in den Schamanismus ein: vom Peyote bis zur Datura inoxia, dem Teufelskraut, bis er sich in einen Licht-Hund verwandelt, der durch Mexiko streift.
Es ist der erste Band der Reihe «The Teachings of Don Juan». Das Werk wurde ursprünglich 1968 veröffentlicht; diese französische Ausgabe stammt von 1977. Die französische Übersetzung stammt von Michel Doury.
Interessant für alle, die einen Klassiker der anthropologischen Literatur über Schamanismus, Spiritualität und heilige Pflanzen suchen.

Carlos Castaneda war ein US-amerikanischer Ethnologe und Schriftsteller peruanischer Abstammung. In den 1970er und 1980er Jahren erlangten seine Bücher internationale Popularität. Darin berichtet er, dass er im Rahmen seiner Feldforschung über die Ureinwohner Mexikos sowie deren Gebrauch von Heilkräutern und Heiligen Kakteen (Peyote) einen Yaqui-Indianer namens „Don Juan Matus“ kennengelernt und von ihm eine Sichtweise der Wirklichkeit gelernt habe, die seinen bisherigen wissenschaftlichen und religiösen Welterklärungsmodellen widersprach. Hierbei maß der Autor den sog. bewusstseinserweiternden natürlichen Drogen zunächst eine hohe Bedeutung bei; jedoch distanzierte er sich in den jüngsten seiner Werke – erst Ende der 90er Jahre veröffentlicht – weitgehend von dieser Sicht. Seine Schriften wurden von der New-Age-Bewegung aufgegriffen und spielten zeitweise nicht nur in esoterischen Zusammenhängen eine wichtige Rolle.
