
von Jean Larteguy · Ediciones Gp · libro de bolsillo · ISBN 9788000176505

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«Tierra de Asilo» ist ein Roman von Jean Larteguy, veröffentlicht von Ediciones Gp als Taschenbuch.
Angesiedelt in einem vergessenen und rauen Winkel Frankreichs, bringt der Roman protestantische Deutsche, französische Katholiken und spanische politische Exilanten zusammen. Das Zusammenleben dieser Gruppen verkörpert die verschiedenen Charaktere des künftigen vereinten Europas, mit Spannungen und sozialer Komplexität in einer isolierten Gemeinschaft.
Die spanische Ausgabe erschien 1972; sie ist unter Literatur und Fiktion klassifiziert.
Für Leser europäischer sozialer und politischer Fiktion, interessiert an der Koexistenz von Identitäten und am Exil.

Jean Lartéguy, eigentlich Jean Pierre Lucien Osty, war ein französischer Schriftsteller, Kriegsberichterstatter und Armee-Offizier. In seinen Werken thematisierte er im Kontext der Dekolonisierung Themen wie Terrorismus und die sogenannte asymmetrische Kriegführung. Seine Protagonisten sind dabei oftmals realen Personen nachgezeichnet wie den französischen Offizieren Jacques Massu und Roger Trinquier. Der US-amerikanische General David Petraeus wurde durch Larteguys Roman Die Zenturionen angeblich zu seiner Felddienstvorschrift FM 3-24 Counterinsurgency angeregt. In Deutschland gilt Lartéguys Reportage Guerillas oder der vierte Tod des Che Guevara als sein bekanntestes Werk, da es 1968 im Nachrichtenmagazin Der Spiegel in Teilen als Vorabdruck erschien.
