
von Jean Lartéguy · ISBN 9782877062398

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«Mourir pour Jérusalem» ist der historische Essay von Jean Lartéguy, veröffentlicht bei Editions de Fallois (429 Seiten, auf Französisch).
Jerusalem ist seit fünf Jahrtausenden Schauplatz von Glanz und Ruin. Jean Lartéguy erzählt seine Geschichte durch die aufeinanderfolgenden Phasen von Belagerung, Brand und Zerstörung sowie durch die Wiedergeburt, die es zu einer symbolträchtigen Stadt gemacht haben. Die Erzählung reicht von seinen Ursprüngen bis in die Gegenwart.
Der vollständige Titel enthält den Untertitel «Jérusalem, cinq mille ans de gloire et de malheur, de sièges, de destructions, d'incendies et de résurrections», und das Werk wurde 1995 veröffentlicht.
Empfohlen für Geschichtsleser, die einen panoramischen Überblick über Jerusalem und die Episoden suchen, die seine Identität geprägt haben.

Jean Lartéguy, eigentlich Jean Pierre Lucien Osty, war ein französischer Schriftsteller, Kriegsberichterstatter und Armee-Offizier. In seinen Werken thematisierte er im Kontext der Dekolonisierung Themen wie Terrorismus und die sogenannte asymmetrische Kriegführung. Seine Protagonisten sind dabei oftmals realen Personen nachgezeichnet wie den französischen Offizieren Jacques Massu und Roger Trinquier. Der US-amerikanische General David Petraeus wurde durch Larteguys Roman Die Zenturionen angeblich zu seiner Felddienstvorschrift FM 3-24 Counterinsurgency angeregt. In Deutschland gilt Lartéguys Reportage Guerillas oder der vierte Tod des Che Guevara als sein bekanntestes Werk, da es 1968 im Nachrichtenmagazin Der Spiegel in Teilen als Vorabdruck erschien.
