
von Roger Garaudy, Ernesto Balducci · Sigueme · tapa blanda · ISBN 9788430106899

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«El cristianismo es liberación» ist das Buch von Roger Garaudy und Ernesto Balducci, veröffentlicht von Ediciones Sígueme in Taschenbuch, 102 Seiten, auf Spanisch.
Das Buch versammelt die Debatte, die im April 1975 von den ACLI zur Befreiungstheologie organisiert wurde. Roger Garaudy und Ernesto Balducci analysieren die Rolle der Kirche angesichts sozialer Probleme und behandeln das Verhältnis zwischen Christentum und Kommunismus.
Zweite Auflage, 1977 in Salamanca in der Reihe Pedal (Nr. 50) veröffentlicht. Übersetzung von Germán Mártil aus dem italienischen Original «Cristianesimo come liberazione».
Für Interessierte an der Befreiungstheologie und an der Debatte über das soziale und politische Engagement der Kirche.

Roger Garaudy war ein französischer Politiker, Philosoph und Hochschullehrer. Von 1945 bis 1951 und von 1956 bis 1958 war er Mitglied der Nationalversammlung und von 1956 bis 1959 Mitglied des Senats. Als führender Reformkommunist wandte er sich ab den 1960er Jahren wieder dem Christentum zu und wurde 1970 aufgrund seines Eintretens gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings aus der Partei ausgeschlossen. Als Professor für Kunstgeschichte bzw. Philosophie lehrte er von 1962 bis 1965 an der Universität Clermont-Ferrand sowie von 1969 bis 1972 an der Universität Poitiers. 1982 trat er, nachdem er zwischenzeitlich als Protestant und Katholik gelebt hatte, zum Islam über und instrumentalisierte später für seine antizionistischen Bestrebungen auch die Leugnung des Holocaust, wofür er 1998 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.

Tapa blanda
