
von Roger Garaudy · Tapa blanda · ISBN 9782020056823

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«Appel aux vivants» ist der politische und philosophische Essay von Roger Garaudy, veröffentlicht von Seuil in broschierter Ausgabe (396 Seiten, auf Französisch).
In diesem Reflexionswerk untersucht Roger Garaudy, französischer Philosoph und Politiker, die Beziehungen zwischen Sozialismus, Wirtschaftspolitik und Religion und stellt sie als untrennbare Sphären dar, deren Rolle in der zeitgenössischen Gesellschaft er einer kritischen Lektüre unterzieht.
Ursprünglich 1979 veröffentlicht; entspricht der Nummer A38 der Sammlung 'Points actuels' von Seuil.
Für Leser, die sich für das politische und philosophische Denken Frankreichs im 20. Jahrhundert und für die Debatte über Sozialismus, Wirtschaft und Religion interessieren.

Roger Garaudy war ein französischer Politiker, Philosoph und Hochschullehrer. Von 1945 bis 1951 und von 1956 bis 1958 war er Mitglied der Nationalversammlung und von 1956 bis 1959 Mitglied des Senats. Als führender Reformkommunist wandte er sich ab den 1960er Jahren wieder dem Christentum zu und wurde 1970 aufgrund seines Eintretens gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings aus der Partei ausgeschlossen. Als Professor für Kunstgeschichte bzw. Philosophie lehrte er von 1962 bis 1965 an der Universität Clermont-Ferrand sowie von 1969 bis 1972 an der Universität Poitiers. 1982 trat er, nachdem er zwischenzeitlich als Protestant und Katholik gelebt hatte, zum Islam über und instrumentalisierte später für seine antizionistischen Bestrebungen auch die Leugnung des Holocaust, wofür er 1998 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.
