
von Roger Garaudy · ISBN 9782220023663

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«L'Islam habite notre avenir» ist der Essay von Roger Garaudy über die islamische Zivilisation, veröffentlicht 1981 bei Desclée de Brouwer (233 Seiten, auf Französisch).
Roger Garaudy untersucht die islamische Zivilisation und den Platz, den der Islam in der Zukunft einnehmen kann, in einer Welt, die von der Begegnung zwischen Kulturen geprägt ist. Der Essay geht von der islamischen Geschichte und dem islamischen Denken aus, um deren Aktualität und Beitrag zum Dialog zwischen Zivilisationen darzulegen.
Das Werk gehört zur Reihe 'Dialogue des civilisations'; der Band umfasst 233 Seiten und eine abschließende Bibliografie.
Von Interesse für Leser der Philosophie und Geschichte der Zivilisationen sowie für alle, die sich mit islamischem Denken befassen.

Roger Garaudy war ein französischer Politiker, Philosoph und Hochschullehrer. Von 1945 bis 1951 und von 1956 bis 1958 war er Mitglied der Nationalversammlung und von 1956 bis 1959 Mitglied des Senats. Als führender Reformkommunist wandte er sich ab den 1960er Jahren wieder dem Christentum zu und wurde 1970 aufgrund seines Eintretens gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings aus der Partei ausgeschlossen. Als Professor für Kunstgeschichte bzw. Philosophie lehrte er von 1962 bis 1965 an der Universität Clermont-Ferrand sowie von 1969 bis 1972 an der Universität Poitiers. 1982 trat er, nachdem er zwischenzeitlich als Protestant und Katholik gelebt hatte, zum Islam über und instrumentalisierte später für seine antizionistischen Bestrebungen auch die Leugnung des Holocaust, wofür er 1998 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.
