
von Roger Garaudy · tapa blanda · ISBN 9788401351808

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«Mi vuelta al siglo en solitario» ist das Memoirenbuch von Roger Garaudy, veröffentlicht von Plaza & Janés als Taschenbuch, auf Spanisch.
In diesem Werk zieht Roger Garaudy Bilanz über seinen Lebens- und Denkweg und durchläuft zugleich die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Politik, Religion und Kultur artikulieren eine persönliche Reflexion über die Transformationen der zeitgenössischen Welt und die Stellung des Individuums in der Geschichte.
Übersetzung von 'Mon tour du siècle en solitaire' (1990) durch Juan Ignacio Sáenz-Díez; Teil der Reihe Memorias von Plaza & Janés.
Für Leser, die sich für historische Zeugnisse und die politische, religiöse und kulturelle Reflexion des 20. Jahrhunderts interessieren.

Roger Garaudy war ein französischer Politiker, Philosoph und Hochschullehrer. Von 1945 bis 1951 und von 1956 bis 1958 war er Mitglied der Nationalversammlung und von 1956 bis 1959 Mitglied des Senats. Als führender Reformkommunist wandte er sich ab den 1960er Jahren wieder dem Christentum zu und wurde 1970 aufgrund seines Eintretens gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings aus der Partei ausgeschlossen. Als Professor für Kunstgeschichte bzw. Philosophie lehrte er von 1962 bis 1965 an der Universität Clermont-Ferrand sowie von 1969 bis 1972 an der Universität Poitiers. 1982 trat er, nachdem er zwischenzeitlich als Protestant und Katholik gelebt hatte, zum Islam über und instrumentalisierte später für seine antizionistischen Bestrebungen auch die Leugnung des Holocaust, wofür er 1998 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.
