
von Roger Garaudy · SEUIL · tapa blanda · ISBN 9782020053228

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«Appel aux vivants» ist der philosophische Essay von Roger Garaudy, veröffentlicht bei Éditions du Seuil in broschierter Ausgabe (396 Seiten, auf Französisch).
Essay, in dem Roger Garaudy die Krisen der modernen Zivilisation untersucht und zu einem Umdenken in Bezug auf politische Ökonomie, die Rolle der Religion und das sozialistische Projekt aufruft, aus philosophischer und historischer Perspektive.
Werk 1979 in Paris bei Éditions du Seuil veröffentlicht. Enthält bibliografische Referenzen. Dewey-Klassifikation: 338.9.
Für Leser, die sich für politische Philosophie, Sozialismus und kritisches Denken des 20. Jahrhunderts interessieren.

Roger Garaudy war ein französischer Politiker, Philosoph und Hochschullehrer. Von 1945 bis 1951 und von 1956 bis 1958 war er Mitglied der Nationalversammlung und von 1956 bis 1959 Mitglied des Senats. Als führender Reformkommunist wandte er sich ab den 1960er Jahren wieder dem Christentum zu und wurde 1970 aufgrund seines Eintretens gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings aus der Partei ausgeschlossen. Als Professor für Kunstgeschichte bzw. Philosophie lehrte er von 1962 bis 1965 an der Universität Clermont-Ferrand sowie von 1969 bis 1972 an der Universität Poitiers. 1982 trat er, nachdem er zwischenzeitlich als Protestant und Katholik gelebt hatte, zum Islam über und instrumentalisierte später für seine antizionistischen Bestrebungen auch die Leugnung des Holocaust, wofür er 1998 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.
